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Versicherungen

Gestern beim Geburtstagsfrühstück erwähnte eine Nachbarin gleich 3x an ganz verschiedenen Stellen des Gesprächs, dass dieses und jenes ein Fall für die Hausrat- und sonstige Versicherungen sei. Mir wird dann jedes Mal ganz anders. Ich WÜSSTE überhaupt nicht, dass die Versicherungen so viele selbstverschuldete Missgeschicke übernehmen! Aber manche Menschen wissen eben ganz genau, wer ihnen was schuldig ist und treiben das (und vermutlich auch anderes!) ein. Ich bin deswegen sicher nicht besser, eher nicht so gewitzt (dümmer?). Aber sympathischer macht mir das diese Nachbarin auch nicht... Ihre Zahnarztgeschichten mit Regressansprüchen sind auch so ein Fall für sich...
7.6.07 08:55


Stille

"Stille" heißt das neue Buch vonTim Parks und es ist das erste, das mich seit langer Zeit mal wieder so richtig beschäftigt. Hier kurz der Klappentext.

Harold Cleaver ist auf dem Höhepunkt seiner Karriere. Er ist ein berühmter Fernsehjournalist. Über sein denkwürdiges Interview mit dem amerikanischen Präsidenten spricht man im ganzen Land, nicht nur in London. Man spricht auch über das gerade erschienen Buch seines Sohnes, den kaum verschlüsselten Roman über seinen Vater: "Im Schatten des Allmächtigen".
Und plötzlich ist ihm klar, dass er weg muss. Weg von der medialen Öffentlichkeit, die er so hervorragend bedient und die ihn gleichzeitig beherrscht, weg von seiner langjährigen Lebensgefährtin und den gemeinsamen Kindern. Das Bedürfnis nach Stille ist übermächtig. Er bucht einen Flug nach Mailand und fährt in ein entlegenes Dorf in Südtirol, um dort eine Hütte "über der Lärmgrenze" zu finden. wo er für niemanden mehr erreichbar ist, weder per Handy noch per E-Mail. Nicht für seine Frau, nicht für seinen Sohn, nicht für seine Kollegen. Er sit überarbeitet und übergewichtig. Er hat das Gefühl, nichts mehr zu sagen zu haben, nichts mehr sagen zu wollen, und den Wunsch, einfach zu "sein".
Wochen später, eingeschneit in einer abgelegen Hütte, allein und sprachlos, weil er die Sprache der Bauern nicht versteht, die ihn mit Lebensmitteln und Whisky versorgen, muss er feststellen, dass die Stille kein Garant für Ruhe ist und dass nichts so verstörend ist wie die Stimmen im eigenen Kopf.

Es passiert nichts, ist aber total spannend.... Ich versuche auch, mich während des Lebens in die äußere Situation hinein zu versetzen. In der Hütte, dicht am Abgrund in 2000m Höhe unter äußerst primitiven Bedingungen, ganz allein, ohne Bücher und ohne Brille (die hat er vergessen). Er reflektiert das bissige Buch seines Sohnes und seine eigene Sicht der Dinge. Ich finde ihn nicht sympathisch, aber sehr menschlich. UND ICH FREUE MICH; DASS ICH EIN TOLLES BUCH ERWISCHT HABE.
11.6.07 10:20


Stachelbeeren

Die Stachelbeeren sind reif! Da mache ich doch wieder eine tägliche Naschtour durch den Garten.... Ich habe einen einzigen kleinen Hochstamm, aber er trägt sehr gut und reicht für eine ganze Menge Besuche. Außer mir mag nämlich keiner im Haus Stachelbeeren! Ich liebe sie und besonders gern mag ich Stachelbeerbaisertorte, die ich mir aber meist verkneife. Wenn aber (vielleicht 1x im Jahr) mit irgendjemand ein Cafébesuch ansteht, dann muss es Stachelbeerbaiser sein, falls das Angebot das hergibt. Rhabarberbaiser ist auch eine gute Notlösung....
14.6.07 12:07





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