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Herbstwetter

Herbstwetter hat viele Varianten... Gestern hat es im Nordwesten nur gestürmt und geschauert: riesengroße, eiskalte Tropfen und auf der Nordsee gab es angeblich bis zu 17 m hohe Wellen. Ich war mit Anette in der Stadt, meine Brille abholen und schnell eine Tasse Kaffee trinken. Wir hatten Mühe vom Optiker das schräg gegenüber liegende Café zu erreichen. Dafür haben wir uns ein Stück Philadelphiatorte gegönnt (dafür gab es dann kein Mittagessen...)
Vor einer Woche noch stand ich bei mildem Herbstsonnenschein im Kurpark von Bad Driburg und lauschte Gärtnermeister Pollmann bei seinen Ausführungen über Sichtachsen und den ersten Kurschatten der Geschichte und ließ mir liebe alte Baumnamen wie Metasequoia glyptostroboides und Liriodendron tulipifera im Ohr zergehen. Ich bekam sogar Lust, diesen wunderschönen Park im Frühjahr noch einmal zu sehen, wenn auf den Wiesen die Poetaz-Narzissen und der Winterling blühen und auf den Stiefmütterchenrabatten die darunter vergrabenen Tulpen in voller Blüte stehen. An diesem schönen Herbstmorgen leuchtete ein riesiger Ginkgo gelb, es blühten noch viele Rosen und alles war ein bisschen wehmütig. ich liebe das und die Erinnerung daran lässt nasskalte Herbsttage besser ertragen. Eine zusätzliche Tasse heißer Tee macht alles noch viel besser...
2.11.06 09:26


Kinder, Kinder

Wenn man - wie ich - drei Kinder hat, ist es gar nicht nötig, sein Leben über die Kinder zu definieren. Sie spielen einfach eine große Rolle... Kind Nr. 1 ist jetzt wahrscheinlich schon fast auf seiner oder besser der spanischen Antarktisbasisstation angekommen. Der Flug mit 2x umsteigen von Barcelona nach Punta Arenas auf dem Südzipfel Südamerikas hat gut geklappt. Nur 12 Std. Verspätung, nur auf einer Teilstrecke (ab Madrid) ohne Gepäck... Das sei echt latinomäßig, werde ich von dem betroffenen Kind belehrt. Noch eine letzte Mail aus Punta Arenas, dann ist erst mal Funkstille, bis dieses Kind die Technik in der Station auf die Reihe gebracht hat. Kind Nr. 3 war gestern mit Freund aus Bremen zum Kaffee da und durfte anschließend meinen Smart mitnehmen, Umzug... Erst einmal in die Wohnung des Freundes, aber bereits auf der Suche nach einer gemeinsamen Wohnung. Alt genug ist sie ja mit ihren 27 Jahren.... Ich freue mich, dass sie so glücklich ist! Kind Nr. 2 war gestern nahezu unsichtbar, aber die Mahlzeiten mussten doch gekocht und gegessen werden. Bei der Gelegenheit habe ich ihn dann gesehen.
Meine Tochter war übrigens die einzige, die meine neue Brille bemerkt hat. Scheinbar passt sie zu mir, sonst fiele es wohl mehr Menschen auf. Außerdem ist sie ja randlos und daher ohnehin fast unsichtbar...
6.11.06 12:20


2. Mittwoch im Monat

Genau, das ist der regelmäßige Termin für das Literaturcafé. Diesmal gab es: Fluchtgeschichten... Fluchtgeschichten über die Ostsee in der DDR-Zeit und außerdem Details über die Bewachung an der Ostseeküste. Das war sehr interessant und zum Teil auch schrecklich... Vieles ist mir als Wessie gar nicht so bewusst gewesen und meine ostdeutschen Kontakte durften über derlei Dinge ja auch nicht in ihren Briefen reden...
Anschließend in die Stadt zum Mittagessen. Daraus haben wir in diesem Jahr eine kleine Tradition gemacht! Immer nach dem Literaturcafé gehen wir essen und meist benutzen wir dabei das Barometerheft, das uns viele nette vergünstigte Mahlzeiten beschert hat. Ich habe schon das nächste bestellt...
Nachmittags hatte ich eine Mammografieuntersuchung im Rahmen einer Reihenuntersuchung. Das ging ratzfatz und ich war froh darüber.
Kind Nr. 1 hängt immer noch in Chile am Südzipfel der bewohnten Welt, weil der Drake, die Seestraße zwischen Südamerika und der Antarktis mit allzu hohem Seegang zu gefährlich für eine Überquerung ist. Hoffentlich geht alles gut!
9.11.06 08:41


WE-Auslese

Kind Nr. 1 hat angerufen. Er ist endlich auf der Base Juan Carlos in der Antarktis angekommen und nachdem er die Telefonleitung gängig gemacht hat, hat er uns mit seinem Testanruf beglückt. Und das Wort trifft tatsächlich zu! Ich war so froh, dass seine Gruppe den Drake mit diesem Nussschalenschiffchen heil überstanden hat. Ein paar Tage hatten sie ja in Port Williams darauf gewartet, dass die Wellen nicht mehr 16 m hoch waren.... Grgggs, da spüre ich schon beim Schreiben meinen Magen...
Ansonsten habe ich am Wochenende für meinen jährlichen Festtag gearbeitet: Geburtstagskuchen gebacken. Frankfurter Kranz mit selbstgemachtem Mandelkrokant. (Eigentlich ist das der Geburtstagskuchen für meinen Mann! Ich mag gar keine Buttercreme, aber im Juli, bei seinem Geburtstag, ist häufig Buttercremewegfließwetter...) Außerdem Mohnkuchen, ganz ohne Mehl, ein Rezept, das mir gut gefällt und das ich auch für meine Schwester, die Zöliakie hat, backen kann. Morgen, kurz vor dem Gästeschwung, mache ich dann noch Ostfriesentorte mit Rumrosinen und englische Scones. Das muss dann aber reichen! Ich lade nämlich nie ein und es heißt dann: Wer kommt, der kommt! Und wer keine Zeit hat, kann dann nicht mit Extraeinladung rechnen... Geschenke will ich auch nicht mehr, ich habe schon genug abzustauben, mehr als ich regelmäßig schaffe...
13.11.06 11:13


Geburtstag

Astrid Lindgren hätte heute Geburtstag, Gunter Sachs hat, Carola Stern hätte auch, außerdem Johanna, die Wahnsinnige, Claude Monet, Horst Janssen (dem meine Lieblingsstadt ein eigenes Museum gebaut hat...), Condoleeza Rice :-( und natürlich hat Prinz Charles heute auch Geburtstag. Und ich. Ich bin genauso alt wie der Britische Thronfolger, finde aber, dass mein Leben zwar in relativer Armut begonnen hat, aber jetzt, Reichtum fehlt mir nicht. Ich bin so gesegnet: eine gute Ehe, drei Kinder, Haus und genug zum Leben, Gesundheit und liebe Menschen als Freunde. Mein größtes Glück in meinem Leben ist aber, dass ich ein Kind Gottes geworden bin. Danke, lieber Papa im Himmel!
14.11.06 10:49


Freude

Freude machen an Geburtstagen oft weniger die Dinge, die man geschenkt bekommt. Vielmehr sind es oft Telefonate und Mails, die mein Herz erwärmen. So habe ich gestern 2 Mails von Langzeitfreundinnen aus der Ferne (z.b. Italien) bekommen und ein besonderes Telefonat mit meinem Sohn Nr. 1 geführt: von Bord des Schiffe, das ihn von der Basisstation zu einer Außenmessstation brachte. Die Tatsache, dass Telefonate via Satellit um die halbe Erdkugel möglich sind, ist doch einfach großartig! Danke, lieber Philipp Reis, dass du mal das Telefon erfunden hast und damit den Anfang gemacht hast, dass Grüße aus der Antarktis bis nach Nordwestdeutschland möglich sind...
Ansonsten war es ein netter Kaffeeklatschgeburtstag und unterschied sich nicht wesentlich von etlichen Vorgängern...
15.11.06 09:22


Ratz, fatz

Ratzfatz ging die Mammographiereihenuntersuchung und gestern kam der Brief, der mich zu einer erneuten spezielleren Untersuchung einlädt. Schluck... Gleich heute um 13 Uhr. Da gehe ich natürlich mit Muffensausen hin... Aber vorher wild machen gilt nicht. Angeblich sind 90 % der nachuntersuchten Frauen ohne besonderen Befund. Dazu möchte ich natürlich auch gerne gehören....
21.11.06 10:08


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