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Stress

Keine Ahnung, warum ich in meinem Job nach jedem Urlaub sooo viel zu tun habe, dass ich zu nichts anderem mehr komme. Es ist, als ob die Leute schon sehnsüchtig auf mich warten, damit sie wieder neues Lesefutter haben. Außerdem warten auch noch die Pakete mit den Herbstneuerscheinungen, auf die natürlich auch wieder gewartet wird... Ich selbst bin in dieser Warteschlange mit Bedienen und Bearbeiten beschäftigt. Zum Lesen komme ich nicht - jedenfalls nicht bei den Neuerscheinungen - weil ich die gar nicht so schnell gelesen hätte, wie meine Kundschaft darauf wartet...
Gepatcht habe ich in letzter Zeit auch kaum, aber 2 Wandbehänge sind zum Quilten fertig. Mein nächster Quilt für die Ausstellung im nächsten Jahr nimmt auch schon Gestalt an - in meinem Kopf kann ich ihn schon sehen. Die meisten Stzoffe habe ich auch schon!
Bei ebay habe ich ein Buch ersteigert, auf dass ich schon lange gelauert habe. Ich habe es schon 2x besessen und durch Verleihen verloren... Da es inzwischen vergriffen ist, gibt es "So einfach wie das Leben" nur noch bei ebay oder im Antiquariat. Es ist bisher immer für über 16 Euro weggegangen (ein TB!!!!). Aber ich habe es jetzt mit 7 anderen zusammen für 8 Euro bekommen! Freu! Das Exemplar wird NIE wieder verliehen. Es beschreibt das Leben einer Frau bei den Amishen, die mich ja schon über 20 Jahre faszinieren!
7.9.06 10:27


immer noch Stress

Ich finde ja eigentlich, dass man jeden Tag ein bisschen bloggen sollte, aber irgendwie kriege ich das nicht gebacken. Die Wochen sind im Augenblick ziemlich dichtgestopft und wenn ich mal Zeit habe, dann sitze ich ein bisschen rum: lesen oder handarbeiten, ében das, was ich schon seit meiner Kindheit am liebsten mache. Mich outen gehört eindeutig nicht dazu!!!
In der letzten Woche hatte ich z.B. einen Tag Beratungsbesuch in der Bibliothek. Das ist immer sehr anstrengend und arbeitsintensiv, wir haben auch wieder fleißig Bildchen geklebt (Bildsignaturen, der letzte Schrei im Bibliothekswesen in Niedersachsen)

Am Mittwoch Literaturcafé: Eine etwas andere Reise. Da waren wir rein literarisch und erlebnismäßig in Peru und Bolivien. Das war sehr schön und hochinteressant. Mich macht nur immer traurig, dass das Kinderleid auf der Welt so groß ist. Aber rein von der Landschaft und der Natur muss Südamerika wundervolle Regionen haben. Wie schön, dass ich das wenigstens auf Fotos erleben kann...

Abnds war wieder Spanisch dran. Ich habe schon wieder sooo viel vergessen! Das Alter ist etwas Furchtbares..

Am Sonnabend war ich mit ein paar Gemeindefrauen auf der Messe "Nadel und Faden" in Osnabrück. Mit der Nordwestbahn - gefüllt mit biertrinkenden Dortmundfans - nicht ganz so gemütlich hin wie erhofft, aber es war ein sehr schöner, langer Kuck- und Stöbertag. Und ein bisschen gekauft habe ich auch. Das ging gar nicht anders... Über Molatechnik (eine reverse Applikationstechnik der Cunaindianer aus Panama ;-)) bin ich sogar von DER deutschen Molafachfrau persönlich so richtig gut belehrt worden. Freu!

Sonntags ist dann mein lieber Mann zum Arbeitseinsatz Richtung Eifel gestartet und auch gut angekommen. Ich bin jetzt Strohwitwe. Die heißen übrigens so, weil sie trotz Mann allein auf dem Stroh liegen müssen...
18.9.06 09:02


unverhofftes Wiedersehen

Kleiner Nachtrag zu meiner Patchworkreise nach Osnabrück...
Auf dem Weg vom Bahnhof zur Messe in der Stadthalle haben wir uns mit einer anderen Frauengruppe zusammengetan, um Geld bei der Eintrittskarte zu sparen (es waren dann ganze 60 Cent weniger...) Ich bin brav mit meinen Mädels hinterhergewackelt, als eine der Frauen mich ansprach: Ob ich nicht ... sei! In diesem Moment erkannte ich sie auch: eine Kollegin aus meiner ersten Zeit an der Schule vor dreißig Jahren! Ich habe mich sehr gefreut, einmal, weil ich nach dreißig Jahren noch wieder zu erkennen bin ,-) und dann auch, weil ich auch auf ihrer Seite Freude merkte. Wir haben alte Erinnerungen ausgekramt und ich habe gemerkt, dass ich so sehr viel selbstsicherer bin als zu der damaligen Zeit. Auch das hat mich gefreut, weil ich seitdem nämlich nicht schöner géworden bin... Damal habe ich mich ständig unzulänglich gefühlt, nicht nur optisch, sondern auch im Dienst. Dass ich damit Probleme hatte, lag aber sicher auch an schlichter Überforderung: Schuldienst, drei Kleinkinder, langer Anfahrtweg und immer mehr Arbeit als ich schaffen konnte.
Heute darf ich da doch entspannter leben... Leider gab´s auch traurige Nachrichten, an denen ich noch kaue...
19.9.06 09:01


Positiv

Zwischen all den traurigen und entmutigenden Nachrichten des Tages hier eine, die mich besonders freut:
Ryanair im Anflug auf Bremen
Und: Neben Oslo, Tampere, Riga, Venedig, Pisa, Verona und Murcia wird jetzt auch BARCELONA angeflogen.
Vielleicht mache ich dann ja irgendwann auch mal einen Zwischendurchtripp nach Barcelona, um Kind Nr.1 zu besuchen?
Zumindest ist die Möglichkeit da und wir sind ein Stückchen näher gerückt, nicht räumlich, aber zeitlich!
20.9.06 07:25


Westfalentag

Wenn der Boss nicht da ist, habe ich Zeit für ganz viele Besuche an einem Wochenende... Freitag war ich bei Kind Nr. 3 in Bremen und wir haben einen wunderschönen Spaziergang durch die Aueniederung am Schloss Schönebeck gemacht (mit Vitali!) und waren dann noch in Vegesack, Eis essen. Das Ganze bei wunderschönstem Sommerwetter, mitten im September. Auf der Fähre wurden die Möven gefüttert und das Bild der kreischenden Möwen vor blauem Himmel, blauer Weser ließ mich doch gleich in Urlaubsstimmung geraten.
Am Sonnabend war meine Gemeindefreundin Marianne da und wir haben im Schattengarten sitzen müssen, weil es auf der Terrasse zu heiß war...
Am Sonntag war Westfalentag. Ich war zum Geburtstag eingeladen und habe auf dem Wege meinen Heimatort und den Friedhof besucht, um einmal wieder am Grab meiner Eltern zu stehen und im Auftrag meiner Schwester die Pflege zu kontrollieren. (Alles ok!!!) Ich bin auch an meinem Elternhaus vorbeigefahren. Das sah noch so aus wie immer, das ganze Gewächshaus voller Tomaten, aber mein Zuhause ist das ja schon lange nicht mehr.
Auf dem Geburtstag kannte ich außer der Gastgeberin niemanden. Das war erst ein bisschen langweilig, aber Hund und Gastkind hatten große Lust sich mit mir zu beschäftigen. Das Essen war super: skandinavisches Fischbuffett...
Aber am schönsten war ser Blick auf das vertraute Gebirge: das war für mich Kindheit pur und hat mich sehr erfreut.
Was bei all diesem wunderbaren Wetter aber eine Plage ist, sind die MÜCKEN. Vorgestern habe ich ein ganzes Dutzend erlegen müssen, bevor an Schlaf zu denken war...
25.9.06 11:32


Bibliothekstag

Mittwoch war ein Bibliothekstag der besonderen Art. Morgens musste ich erst einmal wieder 2 Bücherkisten packen, die in andere Bibliotheken weitergereicht werden (Hörbücher für Kinder und Jugendliche; Bücher zum Thema Jahreszeiten) Besonders die echte BÜCHERkiste war unglaublich schwer und so war ich ganz froh, dass sie am Nachmittag abgeholt wurde. Den Anlass fand ich aber eher weniger prickelnd: Eröffnung der Büchertauschbörse im Untergeschoss der Bibliothek. (Das ist der vornehme Ausdruck für Keller ;-))) Für mich kostete es nicht wenig Überwindung dort locker und leicht anzumarschieren. Ich dachte die ganze Zeit fest an die Grinsekatze aus Alice im Wunderland, aber ich glaube, mein Lächeln war manchmal auch ein bisschen säuerlich... Die Reden will ich jedem Menschen ersparen, der nicht gezwungen war, sie zu hören, so wie ich. So viel Gesäusel und Gehudel!! Was mich extrem genervt hat , war, dass ich als Büchereileiterin mit auf das obligatorische Pressefoto musste, drei Bücher in der Hand (bitte schööön in die Kamera zeigen!) als erster Kunde der Tauschbörse!
Am Abend war ich zu einer Lesung im Nachbarort. Dort las eine alte Dame, die aber megavital ist, aus ihren Erinnerungen an Lodz. Da Aurelia Scheffel (mal bei amazon unter ihrem Namen oder Lodz nachsehen! Sie ist voller Freude darüber, dass sie bei LODZ an zweiter Stelle erscheint. Total nett!) auch in meinem Literaturcafé schon mal gelesen hat und neue Texte angekündigt waren, wollte ich wissen, ob sich eine Fortsetzug bei mir lohnt. Leider nicht! Zu wenig Neues! Aber diese Frau ist so unterhaltsam, dass es für mich ein richtig guter Abend war.
Was ich witzig fand: Die Veranstaltung war mit "Gäste willkommen" in unserem Tageblatt angekündigt worden. Die Stammgäste brachten alle einen EIGENEN Becher für Tee mit. Für die Gäste gab es noch zwei weitere. Drei Gäste kamen. Ich war der erste davon. Ich habe also einen Becher ergattert!!! Jetzt überlege ich, ob ich meiner Kollegin mal sagen soll, dass sie ein paar Becher mehr auf Vorrat hinstellen soll...
29.9.06 09:04





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