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Winterschlaf beendet...

Da bin ich wieder. Der Weihnachtsstress und alle Vorbereitungen haben mich blogmäßig ein bisschen abschlaffen lassen. Weihnachten war schön. Alle waren zufrieden und der Heilige Abend verlief in lockerer Stimmung. Dass ich das bemerke, kommt daher, dass ich auch schon ungemütliche Heilige Abende erlebt habe und schon seit meiner Jugend ein kleines Weihnachtstrauma habe. Die Feiertage kann ich dann entspannt genießen, mit möglichst wenig fettem Essen und neuen Büchern, oder den Kopf gesenkt über meine neuesten Patchworkarbeiten.
Vor X-Mas habe ich in diesem Jahr viel gestrickt (Stulpen für Arme und Beine. Und ein Cape für meine Tochter) Dabei habe ich mich von all den Blogs mit Strickereien inspirieren lassen. Danke an alle!
Jetzt patche ich aber wieder fleißig... Ich quilte noch mein Geschenk zum 60. Geburtstag meiner Nachbarin, ein Wandbehang, in den ich mitgebrachte Stoffe aus Asien, Australien und Afrika eingearbeitet habe. Er heißt auch: Elisabeth reist. Und ein Elfchen (Gedicht aus 11 Wörtern) für die Karte habe ich auch schon erfunden:

Wenn
Elisabeth reist,
reist sie weit.
Rund um die Erde.
Beinahe...

An ihrem Geburtstag am nächsten Wochenende ist sie auch nicht da, sondern in Mexiko. Das ist auch für mich ein Glück, denn da muss ich mit den Restarbeiten nicht hetzen, sondern kann auch noch an meinem nächsten Projekt sticheln. Arbeitstitel: Esprit du Nay. Häääh??? Ach, ganz einfach: Eine alte Flohmarktbluse von Esprit wird im Stil des Malers Wilhelm Nay verarbeitet. Da ich es nicht beherrsche, Fotos in meinen Blog einzustellen (vielleicht gibt mir ja jemand mal einen Tipp..),
muss die kleine Leserschaft auf Fotos eben verzichten. An mails kann ich Fotos anhängen, wieso hier nicht?

8.1.07 11:05


Lyrik im Advent

Morgens um 6 Uhr, wenn fast alle Welt noch schläft, wandere ich mit meinem kleinen Hund durch die Nacht und auf dem Rückweg komme ich dann oft beim Bäcker vorbei: Brötchen für meine Männer... (Ich esse Müsli!) Und seit Neuestem hat der Bäckerladen eine Besonderheit zu bieten: Brötchentüten mit Gedichten. Heute hatte ich

Es sprießt viel Brot

Es wächst viel Brot
in der Winternacht,
weil unter dem Schnee
frisch grünet die Saat;
erst wenn im Lenze
die Sonne lacht,
spürst du,
was Gutes der Winter tat.

Friedrich von Weber (1813 - 1894)

Mir gefallen diese Tüten!
5.12.06 10:32


"besondere Schicksale"

... so heißt ein Interessenaufkleber für Bücher, die unglaubliche Lebenswege beinhalten. (Ehrlich gesagt, finde ich den Aufkleber blöd ;-) )
Aber gestern erzählte mir eine Frau in meiner Bibliothek solch ein besonderes Schicksal.
Im Nachbardorf (sehr ländlich-sittlich, noch heute!) hat vor 50 Jahren eine junge Bauerntochter ein kleines Mädchen unehelich geboren, das bei der Geburt bereits tot war. Die Bauerntochter hat dann später geheiratet und eine Familie gehabt.
Fünfzig Jahre später besucht sie der Dorfpastor, um sie schonend darauf vorzubereiten, dass eine Frau sie sucht, weil sie vom ....amt weiß, dass sie die Tochter der Besuchten ist.
Welch ein Schock! Fünfzig Jahre ein Kind zu haben und zu denken, dass man es verloren hat... Die alten Bauersleute haben ihrer Tochter nie gestanden, dass sie ihr Enkelkind einfach zur Adoption freigegeben haben und haben diese Lebenslüge mit ins Grab genommen. Mutter und Tochter sollen sich dann recht bald begegnet sein und sich zunächst an jedem Wochenende besucht haben. Inzwischen sehen sie sich nicht mehr ganz so oft, weil sie ein normales Mutter-Tochter Verhältnis auf der Basis ihres Lebensalters entwickelt haben.
Ich musste gestern den ganzen Tag darüber nachdenken. Die Eltern haben es sicher gut gemein und wollten ihrer Tochter helfen und ihr Schwierigkeiten ersparen. Aber richtig war das nicht... Gestaunt habe ich auch, dass die Mutter offensichtlich noch nicht ihr Einverständnis zur Adoption geben musste. Aber damals war man ja erst mit 21 Jahren volljährig...
29.11.06 10:46


Zeitmangel

Zeitmangel ist bei mir chronisch. Und das Gefühl, eigentlich sollte ich.... dies oder das tun, jedenfalls bestimmt etwas ganz anderes als ich gerade tue. Wenn ich an meinen Weihnachtsgeschenken stricke, denke ich: Du musst noch deine spanischen Hausaufgaben machen!!! Wenn ich meine Hausaufgaben mache, fällt mir ein: Du wolltest doch noch e-mails schreiben!!! Wenn ich dann am PC sitze, denke ich an all die kleinen und größeren Missstände in meinem nicht so tollen Haushalt...
Am Wochenende hat mich das aber nicht davon abgehalten wie fast jeden Sonntag den Gottesdienst in meiner Gemeinde zu besuchen und am Nachmittag in ein Konzert zu gehen. Die Karte dafür hatte ich von meinem Lieblingsbüchereihelferteenie geschenkt bekommen. Sie sang mit. Ein Schulkonzert vom GAG unterstützt durch ein Orchester aus NRW. Schwierige und anspruchsvolle Musik, aber seeehr schön. Am selben Nachmittag hatte ich natürlich auch eine Einladung von Kind Nr. 3 nach Bremen zu einer Kunsthandwerkerausstellung. Das hätte mich natürlich ebenfalls gereizt! Außerdem hätte ich dann gleich den Adventskalender für das Kind mitnehmen können. Da bin ich jetzt nicht so sicher, ob ich das vor dem 1. Dezember schaffe!
27.11.06 10:37


Alles wird gut...

sagt ja Nina Ruge immer und ich denke jedes Mal, dass das echt ein Hohn ist für viele Menschen, die unter Leidensdruck stehen oder in Not sind. Heute morgen denke ich an die Angehörigen der polnischen Bergleute (die die Ruge zum Glück niemals sehen müssen...) Da wird es noch lange dauern, bis alles wieder gut wird.
Für mich stimmt der Satz. Die Untersuchung hat nur eine harmlose Anomalität ergeben. Darüber bin ich sehr froh! Für andere Fraunen, die an diesem Morgen zur Nachuntersuchung müssen, stimmt das vielleicht nicht.
Frau Ruge spinnt, dass sie diesen Satz stereotyp jeden Tag wiederholt....
23.11.06 08:58


Ratz, fatz

Ratzfatz ging die Mammographiereihenuntersuchung und gestern kam der Brief, der mich zu einer erneuten spezielleren Untersuchung einlädt. Schluck... Gleich heute um 13 Uhr. Da gehe ich natürlich mit Muffensausen hin... Aber vorher wild machen gilt nicht. Angeblich sind 90 % der nachuntersuchten Frauen ohne besonderen Befund. Dazu möchte ich natürlich auch gerne gehören....
21.11.06 10:08


Freude

Freude machen an Geburtstagen oft weniger die Dinge, die man geschenkt bekommt. Vielmehr sind es oft Telefonate und Mails, die mein Herz erwärmen. So habe ich gestern 2 Mails von Langzeitfreundinnen aus der Ferne (z.b. Italien) bekommen und ein besonderes Telefonat mit meinem Sohn Nr. 1 geführt: von Bord des Schiffe, das ihn von der Basisstation zu einer Außenmessstation brachte. Die Tatsache, dass Telefonate via Satellit um die halbe Erdkugel möglich sind, ist doch einfach großartig! Danke, lieber Philipp Reis, dass du mal das Telefon erfunden hast und damit den Anfang gemacht hast, dass Grüße aus der Antarktis bis nach Nordwestdeutschland möglich sind...
Ansonsten war es ein netter Kaffeeklatschgeburtstag und unterschied sich nicht wesentlich von etlichen Vorgängern...
15.11.06 09:22


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